Familie: Marienkäfer ( Coccinellidae ) - Ladybird beetles

Siebenpunkt-Marienkäfer

Coccinella septempunctata,  Seven-spotted ladybird beetle
Foto Siebenpunkt-Marienkäfer

aufgenommen am: 23.5.2002 in Unterschleißheim, Wiese /

Anfrage wegen Bildnummer: 379

Ihn kennt wirklich ein jedes Kind. In unseren Breitengraden dürfte der Siebenpunkt-Marienkäfer wohl das bekannteste und beliebteste Insekt sein. Unter anderem deshalb wurde der als Glücksbringer angesehene, farbenfrohe Käfer zum Insekt des Jahres 2006 gewählt.

Informationen zur Art "Siebenpunkt-Marienkäfer":

Artnummer: 154

  • 5-8 mm groß
  • in ganz Europa
  • außerordentlich häufig, manchmal in großen Massen auftretend
  • fast überall, häufig an Pflanzen mit Blattläusen, sogar in Blumentöpfen und auf Dachböden, wo sie überwintern
  • 2 Generationen pro Jahr

Wie ist das nun mit den Punkten bei dem Marienkäfer?
Nein, sie zeigen nicht, wie weithin angenommen, das Alter des Käfers an. Vielmehr gibt es in Mitteleuropa an die 100 verschiedenen Arten, die sich duch Färbung und eben auch durch die Anzahl und Form der Punkte unterscheiden. Der Name "Marienkäfer" ist eine Familienbezeichnung, und die einzelnen Arten werden zumeist nach der Anzahl der Punkte bezeichnet. Der populärste unter ihnen ist der Siebenpunkt.
Marienkäfer lassen sich bei Gefahr fallen und stellen sich tot.
Außerdem geben sie eine gelbliche Flüssigkeit ab, die manche Feinde,
wie z. B. Ameisen, recht erfolgreich abwehrt. (Dieses Gift nennt man "Coccinellin".)
Da sie sich ausschließlich von Blattläusen ernähren, treten sie in Konkurrenz zu den Ameisen, die diese Läuse melken. Der zuckerhaltige Saft, genannt "Honigtau", den die Läuse dabei ausscheiden, ist die Lieblingsspeise der Ameisen.
Im Frühjahr legen die Weibchen bis zu 400 Eier in der Nähe von Blattlauskolonien ab. Nach einer Woche schlüpfen die Larven, die auch ausgeprägte Blattlausvertilger sind, sich aber schon auch einmal über die verbliebenen Marienkäfereier hermachen.
Die Larven durchlaufen vier Entwicklungsstadien (Häutungen), bis sie sich verpuppen.
Die Puppe heftet sich mit einem Sekret am Untergrund fest. Bei Gefahr macht sie eine heftige schnellende Bewegung, die Feinde abschrecken soll.
Die Gesamtentwicklung des Marienkäfers dauert 30-60 Tage.
Da Marienkäfer im Laufe ihres Lebenszyklus Unmengen an Läusen vertilgen, werden sie für die biologische Schädlingsbekämpfung eingesetzt. Auch gilt er im Volksmund als Glücksbringer, unter anderem wegen der Anzahl seiner Punkte. Der Zahl Sieben war schon immer eine besondere Bedeutung zugeschrieben worden.


Art eingestellt am: 22.08.2010

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