Familie: Dungfliegen ( Scatophagidae ) - Dung flies

Gelbe Dungfliege

Scathophaga stercoraria,  Yellow dung fly
Foto Gelbe Dungfliege

aufgenommen am: 3.6.2011 in Freising, Waldrand /

Anfrage wegen Bildnummer: 450

Flauschig gelbbraun und für eine Fliege recht groß.

Foto Gelbe Dungfliege

aufgenommen am: 8.5.2005 in Freising, Waldrand /

Anfrage wegen Bildnummer: 451

Eine auffällige Fliege..

Foto Gelbe Dungfliege

aufgenommen am: 8.5.2005 in Freising, Waldrand /

Anfrage wegen Bildnummer: 452

.. und nicht nur in der unmittelbaren Nähe von Dung anzutreffen.

Foto Gelbe Dungfliege

aufgenommen am: 15.9.2004 in Freising, Wiese /

Anfrage wegen Bildnummer: 454

.. auf dem Absprung.

Informationen zur Art "Gelbe Dungfliege":

Artnummer: 183

  • ca 9 - 10 mm lang
  • weite Teile Europas, Asiens und Nordamerikas
  • meist häufig und in Gruppen an Exkrementen wie z.B. Kuhfladen
  • Exkremente von Säugetieren, vor allem von Wiederkäuern (z.B. Kühe), Misthaufen und Toiletten

Sie liebt das, was uns als unangenehm und widerwärtig erscheint - Exkremente jeder Art. Vor allem Kuhfladen haben es ihr und ihren Larven angetan. Und das ist unser Glück, denn die Larven ernähren sich von den pflanzlichen und bakteriellen Inhaltsstoffen des Dungs und tragen so zur raschen Zersetzung und Einarbeitung in den Boden mit bei.
Gäbe es nicht solche Kreaturen wie sie, dann wäre die Erde schon vor sehr langer Zeit in den Ausscheidungen der auf ihr existierenden Lebewesen erstickt.
Mit ihrem sehr empfindlichen Geruchssinn, spürt die Mistfliege sehr rasch einen saftigen frischen Kuhfladen auf.
Erst wird genascht und sich gestärkt und dann kann das Paarungsritual beginnen.
Das Männchen beginnt mit dem Balzflug, in das das geneigte Weibchen alsbald mit einsteigt.
Die eigentliche Paarung findet dann im Gras statt. Nach der Paarung begleitet das Männchen das Weibchen zur Eiablage an den Kuhfladen, wo es argwöhnisch darauf aufpasst, dass kein anderes Männchen ihr zu nahe kommt.
An den abgelegten Eiern befinden sich flügelartige Ausbuchtungen, die aus dem Dung herausragen und höchstwahrscheinlich dafür sorgen, dass die Eier nicht weiter einsinken.
Die Larven entwickeln sich sehr rasch, und das tut auch not, denn der Kuhfladen trocknet je nach Wetterlage schnell aus und wird dann hart.
Die Verpuppung und Überwinterung erfolgt im Boden.

Art eingestellt am: 03.06.2011

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