Familie: Bienen und Hummeln ( Apidae ) - Honey und Bumble bees

Kärntner Biene (Honigbiene)

Apis mellifera ,  New World Carniolan bee
Foto Kärntner Biene (Honigbiene)

aufgenommen am: 9.7.2007 in Freising/ Bayern, Wiese/ Waldfriedhof /

Anfrage wegen Bildnummer: 699

Mit ihrer langen Zunge fischen Sie die Pollen aus den Blüten.

Foto Kärntner Biene (Honigbiene)

aufgenommen am: 9.7.2007 in Freising/ Bayern, Wiese/ Waldfriedhof /

Anfrage wegen Bildnummer: 700

Lila, blau, pink, das isnd die Farben der Blüten, die Bienen besonders gerne anfliegen. Hier eine Distel.

Foto Kärntner Biene (Honigbiene)

aufgenommen am: 3.5.2003 in Unterschleißheim/ Bayern, Wiese /

Anfrage wegen Bildnummer: 698

Ihr Fleiß ist sprichwörtlich, doch dieses Jahr (2003) sieht man sie kaum.
Es ist Sommer, und nur vereinzelt schwirren diese emsigen kleinen Geschöpfe über Blumen und Blüten. Schuld daran ist der massive Befall ihrer Völker durch die aus Asien eingeschleppte
*Varroa-Milbe. Unser einheimischer Bienenbestand ist bedroht, denn unsere Bienen sind diesem Parasiten quasi schutzlos ausgeliefert.

Informationen zur Art "Kärntner Biene (Honigbiene)":

Artnummer: 257

  • Arbeiterin 11 - 14 mm; Königin 14 - 20 mm; Männchen 14 - 15 mm
  • weltweit, vom Menschen verbreitet
  • vom Menschen kontrolliert vorkommend (Imkerei)
  • lichte Wälder, Wiesen und Gärten

Honigbienen werden vom Menschen schon seit Jahrtausenden domestiziert. Ein Bienenstaat besteht aus drei Kasten - Königin, Drohnen und Arbeiterinnen. Speziell gefüttert wachsen in den sogenannten Weiselzellen im Bienenstock die Königinnen der nächsten Generation heran. Die erste, die schlüpft, tötet die übrigen, noch nicht geschlüpften Königinnen und begibt sich auf den Hochzeitsflug. Sie wird von den bis dahin geduldeten Drohnen begattet. Die junge befruchtete Königin kehrt in den Stock zurück, worauf die alte Königin diesen in der Regel verläßt und mit einem Teil des Volkes an einem anderen Ort einen neuen Bienenstock gründet. Die Drohnen (männliche Bienen) haben ihre Aufgabe erfüllt und verenden.

Nach diesem Vorgang signalisiert die Königin den Arbeiterinnen, die Larven wieder normal zu füttern. Dies geschieht über eine besondere Königinnen-Substanz, die bei der Fütterung weitergegeben wird. Nun entstehen aus den Larven wieder Arbeiterinnen.

Sollte die Königin aus irgendeinem Grund eingehen, merken die Arbeiterinnen dies und bauen größere Zellen für Larven, die besonders gut gefüttert werden und wieder Königinnen hervorbringen.

Eine Königin kann im Laufe ihres 4-5 jährigen Lebens über 100 000 Eier ablegen. Aus den befruchteten werden Arbeiterinnen, aus den unbefruchteten Drohnen.

Die Arbeiterinnen leben nur einige Wochen.
Sie besitzen besondere Drüsen mit denen sie Wachs ausscheiden können und eine lange zum Nektarsammeln geeignete Zunge.
Ihr Verteidigungsstachel trägt einen kleinen Widerhaken, der beim Einstich in die menschliche Haut dort steckenbleibt. Er wird mitsamt den Giftdüsen und oft auch mit einem Teil des Hinterleibs (Abdomen) herausgerissen. Deshalb kann die Biene auch im Gegensatz zu den Wespen, zumindest bei uns Menschen oder ähnlichen Säugetieren, nur einmal stechen und stirbt danach. Der Stachel ist in erster Linie zum Einsatz gegen andere Insekten oder fremde Larven konstruiert, wobei er im Allgemeinen auch nicht hängen und somit erhalten bleibt.
Die einzig für die Begattung der Königin zuständigen Drohnen besitzen keinen Stachel, auch wenn sie gerne so tun als ob, aber mit ihnen haben wir es eh so gut wie nie zu tun.

Zur Kommunikation untereinander haben die Bienen ein besonderes System entwickelt: Durch ganz bestimmte "Tanzbewegungen" geben sie Informationen weiter, z.B. wo sich gute Nahrungsquellen befinden. Hat erst einmal eine Biene eine Nahrungsquelle ausgemacht, taucht nur wenig später eine große Zahl an Arbeiterinnen zum Sammeln dort auf.
Das ist auch ein Grund dafür, dass man manchmal viele Bienen an einem Ort beobachten kann, während woanders nicht eine einzige zu sehen ist.
Ausführliche Informationen zu dem Thema finden sich auf der Homepage des Gymnasiums Harksheider Straße in Hamburg:
"Kommunikation der Bienen (Sprache)".


* Wissenschaftler brachten 1977 asiatische Bienen zu Forschungszwecken aus Asien nach Europa. Diese brachten die Varroa-Milbe mit hierher. Der Parasit saugt die Bienenbrut aber auch lebende Bienen aus.
Natürliche Feinde der Varroa-Milbe sind Pseudoskorpione, darunter auch der Bücherskorpion.
Sie lassen sich, wenn möglich, mit den Bienen in den Stock schleppen und sammeln dort regelrecht die Varroa-Milben von den Bienen.

Art eingestellt am: 24.03.2014

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